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Sondersammlungen: Sammlung IKG |
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Dauerleihgabe der Israelitischen Kultusgemeinde: Ehemalige "Stürmer-Bibliothek"
des "Frankenführers" Julius Streicher. |
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Adresse und Kontakt |
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Adresse |
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Stadtbibliothek
Sammlung IKG
Egidienplatz 23
90403 Nürnberg |
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©
Amt für Geoinformation und Bodenordnung |
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Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln |
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U1, 11: |
Haltestelle Lorenzkirche |
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U2, U3, 21: |
Haltestelle Rathenauplatz |
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Straßenbahn 8, 9: |
Haltestelle Rathenauplatz |
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Bus 36:
Bus 46, 47: |
Haltestelle Egidienplatz
Haltestelle Rathaus |
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Öffnungszeiten |
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Mo: |
10.00 - 12.30 und 13.30 - 15.30 Uhr |
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Di: |
10.00 - 12.30 und 13.30 - 15.30 Uhr |
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Mi: |
10.00 - 12.30 und 13.30 - 15.30 Uhr |
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Do: |
10.00 - 12.30 und 13.30 - 19.00 Uhr |
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Fr: |
10.00 - 12.30 und 13.30 - 15.30 Uhr |
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Sondervereinbarungen sind möglich |
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Angebot |
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In dieser Sammlung wird anhand von rund 8.000 Titeln der
Bereich Judentum im weitesten Sinn thematisiert: |
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Jüdischer Glaube (Tanach - Die Heilige Schrift, Talmud,
Targumim, Midrasch, Theologie des Judentums, Rabbinisches
Schrifttum, Jüdische Mystik, Ritus und Gottesdienst). |
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Jüdisches Leben (Das jüdische Volk, Gemeinden,
Religion & Ritus, Organisationen, Erziehung und Bildung,
Wirtschaft, Eretz Israel, Tradition & Brauchtum, Jüdische
Folklore, Jiddisch...). |
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Jüdisches Wissen (Wissenschaft des Judentums, Genealogie,
Allgemeine Schriften, Dissertationen, Periodika...). |
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Jüdische Kunst, Jüdische Menschen (Lebensbeschreibungen,
Briefwechsel), Jüdische Erfahrungen (Juden und Christen,
Antisemitica) und Jüdische Berührungsfelder (Masonica,
Grenzwissenschaften). |
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Unter dem Begriff "Allgemeine Schriften" sind Human-,
Wirtschafts- und Naturwissenschaften sowie Belletristik und
Kunst zusammengefasst, die außerhalb des engeren Bereichs
Judentum liegen. |
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Vorbesitzer gesucht |
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Die Stadtbibliothek Nürnberg verwahrt
in ihren Magazinen knapp 10.000 Schriften, die heute unter
dem Begriff "Sammlung Israelitische Kultusgemeinde (IKG)"
zusammengefasst werden. Die Bestände stammen zu einem
großen Teil aus dem Besitz von Verfolgten und Opfern
der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und wurden den
Vorbesitzern in der Zeit von 1933 bis 1945 rechtswidrig entzogen.
Die Stadtbibliothek Nürnberg und der Leihgeber der Sammlung
IKG, die Israelitische Kultusgemeinde Nürnberg, entschieden
schon bei Beginn der aufwändigen Erschließungs-
und Forschungsarbeiten an der ehemaligen "Streicher-Bibliothek",
die geraubten Schriften wo immer möglich den Vorbesitzern
bzw. deren Rechtsnachfolgern zurück zu erstatten. Um
dem Ziel der Restitution ein weiteres Stück näher
zu kommen, veröffentlicht die Stadtbibliothek eine Liste
mit 115 recherchierten und soweit wie möglich verifizierten
Namens- und Anschriftendaten bislang festgestellter Vorbesitzer
aus Nürnberg und Franken.
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Bücher mit Besitzeinträgen aus der Sammlung IKG,
bei denen ein NS-verfolgungsbedingter Entzug nicht auszuschließen
ist, sind in der Lost Art Internet Database recherchierbar.
Zur Lost
Art Internet Database
Sämtliche bisher erfasste Provenienz-Einträge zur
Sammlung IKG sind im Index Provenienzen in den elektronischen Katalogen der Stadtbibliothek Nürnberg
recherchierbar. Hier finden sich auch die nicht an "Lost
Art" gemeldeten Einträge mit unspezifischen Angaben
wie z.B. Zahlen; Bücher, die als Hinweis auf ihre Herkunft
nur eingeklebte Etiketten der Buchbinder tragen; Bände,
in denen ausschließlich Einträge von nachweislichen
Anhängern des nationalsozialistischen Regimes bzw. von
Lesern des "Stürmer" über die Zusendung
des Buches enthalten sind.
Hinweise
zur Suche im OPAC der Stadtbibliothek
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Geschichte der
Sammlung IKG |
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Die Stadtbibliothek Nürnberg verwahrt in ihren Magazinen drei Bestandsgruppen, die heute unter dem Begriff „Sammlung Israelitische Kultusgemeinde (IKG)“ zusammengefasst werden.
Die Bestände stammen größtenteils aus ehemaligem jüdischen Besitz und sind den Vorbesitzern verfolgungsbedingt in der Zeit von 1933 bis 1945 von nationalsozialistischen Gruppierungen entzogen worden. Sie lagerten bei Kriegsende in den Redaktionsräumen des antisemitischen Hetzblattes „Der Stürmer“ (Pfannenschmiedsgasse 18) bzw. dem Landgut „Pleikershof“ von Julius Streicher.
Die Reste der zusammengeraubten Büchersammlungen Streichers wurden von der Israelitischen Kultusgemeinde als Dauerleihgabe der Stadt Nürnberg überlassen und werden in der Stadtbibliothek aufbewahrt...
mehr (pdf, ca. 34 KB)
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