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Geschichte des Luitpoldhauses

   
 

Umbau des Luitpoldhauses

Das 1911 errichtete und nach weitgehender Zerstörung 1951 bis 1956 wieder aufgebaute Luitpoldhaus wird im Rahmen der Zusammenführung von Zentralbiliothek, Musikbibliothek und der Bibliothek am Egidienplatz zu einer modernen Zentralbibliothek umgebaut und erweitert.

   
 

Zeitplan:

 

Beginn der Abbrucharbeiten

September 2009

 

Abbruch von Dachstuhl und Zwischenbau

ab November 2009

 

Haustechnische Vorarbeiten

ab September 2009

 

Beginn Rohbau

Februar 2010

 

Haustechnik Rohmontage

ab August 2010

 

Technischer Ausbau

ab März 2011

 

Fertigstellung

Anfang/Mitte 2012

     
 

Gebäudedaten:

 
 

Rauminhalt (BRI)

35.434,440 m³

 

Bruttogrundrissfläche (BGF)

8.355,72 m²

 

Nutzfläche (NF)

5.146,85 m²

 

Gesamtbaukosten inkl. Nebenkosten

24,518 Mio EUR

     
 

Planung

 
 

Kappler Gesamtplaner GmbH, Nürnberg

 
     
 

Bauherr

 
 

Stadt Nürnberg, Baureferat / Hochbauamt

 
   
 

Blick auf die Baustelle über unsere Webcam

   
 
   
 
   
 

Baufortschritt im Zeitraffer

   
 
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Geschichte des Luitpoldhauses

   
 

Kommerzienrat Berolzheimer und seine Söhne gründeten 1903 eine Stiftung, die den Bau des Luitpoldhauses ermöglichte. Dort war die aus einer Privatinitiative hervorgegangene Volksbücherei untergebracht, die 1921 von der Stadt Nürnberg ünernommen wurde. Bis 1973 existierte diese als „Stadtbücherei“.

Luitpoldhaus und das benachbarte Katharinenkloster wurden bei einem Luftangriff am 2. Januar 1945 fast gänzlich zerstört. Die Bibliothek arbeitete zunächst in den verbliebenen „Resträumen“. In den 50er Jahren wurde dann das Luitpoldhaus für die Bibliothek und die Naturhistorische Gesellschaft wieder aufgebaut. Von 1945 bis 1969 war übrigens auch die Musikbibliothek im Luitpoldhaus untergebracht.

1973 wurden „Stadtbücherei“ im Luitpoldhaus und die „Stadtbibliothek“ am Egidienplatz organisatorisch zusammengelegt. Seitdem existiert die Zentralbibliothek im Luitpoldhaus. Die Bestände sind auf die Bibliothek Egidienplatz und die Zentralbibliothek verteilt.

Anfang der 80er Jahre wurde die Bibliothek erheblich erweitert: Das Wand an Wand an das Luitpoldhaus angrenzende, ehemalige Katharinenkloster wurde für die Bibliothek wieder aufgebaut. Dieser Wiederaufbau galt in der Fachpresse schon bald als gelungenes Beispiel für Instandsetzung und Nutzung historischer Gebäude. Die Bibliothek allerdings musste ihr Konzept in die vorgegebenen Räume hinein komponieren - eine Ideallösung (etwa mit niveaugleichen Etagen zum Luitpoldhaus) war damit nicht möglich.
Die erweiterte Zentralbibliothek wurde am 3. Dezember 1983 in Betrieb genommen.

   
 
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